Weltwasserwoche: Durstlöscher aus dem Wasserhahn

Trinkwasser – das in Deutschland am besten überwachte Lebensmittel. Für uns gehört die Erfrischung zwischendurch mit einem Wasser aus dem Hahn zum Alltag und das vollkommen bedenkenlos möglich. In anderen Ländern ist dies jedoch nicht der Fall.

Trinkwasser ist einer der kostbarsten Rohstoffe der Erde. Fast die Hälfte der Menschheit ist von Wassermangel bedroht, diese Zahl nennen die Vereinten Nationen in ihrem Weltwasserbericht 2018. Jedes Jahr sterben Millionen Menschen – besonders Kinder – aufgrund von Wassermangel oder verunreinigtem Wasser. Der Weltwassertag am 22. März macht darauf aufmerksam, dass Trinkwasser zwar ein Menschenrecht, jedoch längst keine Selbstverständlichkeit ist. In Deutschland herrscht nach wie vor eine flächendeckend gute Versorgung durch unbedenkliches Trinkwasser – ein echtes Privileg.

Deutschland gehört zur Spitze der Wassersparnationen

188 Milliarden Kubikmeter Wasser, wobei ein Kubikmeter 1.000 Litern entspricht – über diese sich jährlich erneuernde Wassermenge verfügt Deutschland. Es ist somit ein sehr wasserreiches Land. Durchschnittlich nutzt der Deutsche 123 Liter Wasser pro Tag, damit gehört unsere Nation zu der Spitze der Wassersparnationen.

Sehr gute Qualität des deutschen Wassers

Das Wasser aus deutschen Wasserwerken hat eine gute bis sehr gute Qualität, zu diesem Schluss kam das Bundesgesundheitsministerium und das Umweltbundesamt. So hält das Wasser zu mehr als 99 Prozent die Grenzwerte der mikrobiologischen und chemischen Qualitätsparametern ein. Um diesen Standard zu halten, prüfen die jeweiligen Stadtwerke ihr Wasser regelmäßig auf gute Qualität.

Doch Vorsicht: Qualitätskontrollen enden am Haus des Nutzers

Bis zum Wasserzähler des Hauses führen die Wasserversorger ihre Qualitätskontrollen durch. Doch für viele bisher unklar: Nicht der Wasserversorger, sondern jeder Hauseigentümer selbst ist für den Zustand der Wasserleitungen im Haus verantwortlich. Das bedeutet, wie gut das Trinkwasser letztendlich aus der Leitung fließt, liegt auch an den Hausleitungen selbst.

Diverse Faktoren führen zur Verunreinigung des Wassers

Verunreinigungen des Wassers werden unter anderem durch die eigene Hausinstallation verursacht – so setzen sich beispielsweise Bakterien und Keime in den Leitungen ab und breiten sich durch einen sogenannten Biofilm aus. Die Stagnation des Wassers oder zu niedrige Temperaturen im Warmwassersystem führen beispielsweise zu einer Kontamination.

Kritisch ist das vor allem in medizinischen Bereichen. Vor allem dort, wo viel mit Wasser gearbeitet wird, wie beispielsweise in der Dentalbranche. BLUE SAFETY hat für diese Zwecke das SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept entwickelt, das zu jeder Zeit den Einsatz von hygienisch einwandfreiem und rechtssicherem Wasser ermöglicht.

 Interesse geweckt?

Gerne besuchen Sie die Wasserexperten unverbindlich vor Ort in Ihrer Praxis und beraten Sie dazu. Einfach einen Termin vereinbaren: hier oder unter 00800 88552288.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

 

Quellen:

Deutsches Patent- und Markenamt (2018): Weltwassertag 2018

Trinkwasser-wissen.net (2019): Unser täglich Wasser

Utopia (2018): Trinkwasser-Report 2018: So gut ist unser Wasser

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