Warnung vor Antibiotikaresistenzen: Gefährliche Keime sind auf dem Vormarsch

Zu einem der größten Gesundheitsprobleme der Gegenwart zählen die Resistenzen gefährlicher Keime gegen Antibiotika. Und die breiten sich weltweit unaufhaltsam aus: Erst vor Kurzem fanden Forscher laut der Plattform Infosperber multiresistente Keime im Baseler Abwasser. Langfristig helfen können nur präventive Maßnahmen durch ganzheitliche Hygiene.

Ein Thema, das bewegt – krankheitserregende Keime sind weltweit auf dem Vormarsch. Das Gefährliche: Sie entwickeln zunehmend eine Immunität gegen Antibiotika. Immer wieder werden neue Fälle publik. Forscher entdeckten beispielsweise vor gut zwei Jahren extrem resistente Erreger im gereinigten Abwasser der Stadt Basel – ihr Vorkommen war bis dato eigentlich nur in Indien bekannt. Infosperber, eine Plattform der gemeinnützigen „Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information“ berichtete darüber.

Antibiotikahersteller tragen zur Entwicklung resistenter Keime bei

Zum Hintergrund: Pharmakonzerne lassen Antibiotika in Indien herstellen. Wasserproben der Fabrikabwässer deckten auf, dass die eigentlich „gereinigten“ Abwässer der großen Fabriken stark mit Antibiotika belastet sind. Sobald Keime, die sich im Abwasser tummeln, mit den Antibiotika in Kontakt kommen, bilden sie Abwehrmechanismen. Besonders robuste werden zu Supererregern, die gegen verschiedenste Antibiotika immun sind. Die Erreger– die sich explosionsartig vermehren – gelangen beispielsweise durch die Abwässer dann in Seen, mit dessen Wasser wiederum Felder bewässert werden. So verursachen und verbreiten ausgerechnet die Hersteller von Antibiotika selbst die Keime, die gegen ihre Antibiotika resistent sind.

Resistenzen zählen zu einem der größten Gesundheitsprobleme der Gegenwart

Durch Nahrungsexporte, die Umwelt und auch Touristen verteilen sich hochresistenten Keime auf alle Kontinente und gelangen so auch nach Deutschland und in die Schweiz. Wie zum Beispiel in das gereinigte Abwasser der Stadt Basel. Der Anteil der resistenten Keime sei nach dem Durchlaufen der Kläranlage kaum kleiner, so Mikrobiologe Helmut Bürgmann von der Schweizer Wasserforschungsanstalt EAWAG.

Über das Wasser oder die Nahrung nimmt der Mensch die resistenten Keime zu sich. Diese siedeln sich im Darm an, wovon der Gesunde nichts weiter merkt. Problematisch wird es, wenn Kranke mit Antibiotika behandelt werden müssen: Denn sind sie mit resistenten Keimen belastet, wirken die Antibiotika nicht mehr.

Kampf gegen Resistenzen beginnt bei der Hygiene – zum Beispiel im Wasser

Hygiene ist nach den heutigen Erkenntnissen also wichtiger denn je, um Krankheiten und Resistenzen vorzubeugen. Vor allem im (zahn-)medizinischen Bereich ist eine geschlossene Hygienekette das A und O. Das umfasst neben der Desinfektion von Oberflächen oder Arbeitsinstrumenten auch das Wasser. BLUE SAFETY hat mit dem SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept eine zentrale Lösung für sämtliche Wasser führenden Systeme einer Praxis entwickelt, das zu jedem Zeitpunkt hygienisch einwandfreies Wasser garantiert. Wasserhygiene ist für Anwender kein Thema mehr, denn die Wasserexperten entlasten sie in ihrem Praxisalltag.

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Quellen:

Infosperber (2019)

Zurfluh et al. (2017)

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