Verschmutzung der Ozeane – dem Wasser geht die Luft aus

Wie geht es dem Wasser? Diese Frage stellte sich Tim Kalvelage von Zeit Online. Die Antwort ist erschreckend, denn „den Ozeanen geht buchstäblich die Luft aus, die Todeszonen werden immer größer“.

Müll im Meer

Die Erde ist zu 70 Prozent mit Wasser bedeckt. Lange herrschte der Glaube an die unerschöpfliche Kraft und die niemals endenden Ressourcen der Meere, Müll und Schadstoffe zu absorbieren. Dies hat sich nicht bewahrheitet, denn der Mensch belastet die Ozeane so sehr, dass es über die natürliche Regenerationsfähigkeit des Wassers hinausgeht.

Plastik zerstört die Meere

18 Tonnen Plastikmüll, das geht an keinem spurlos vorbei. Diese Menge hat sich inzwischen auf Henderson Island, einer unbewohnten Koralleninsel im Südpazifik, angesammelt. Zum Vergleich: Das Unesco-Welterbe ist nur halb groß wie Sylt. Der ökologische Fußabdruck des Menschen ist ihr deutlich anzusehen, denn durch Strömungen treibt der Müll auf die Insel.

Jährlich gelangen Millionen Tonnen in die Weltmeere. Im Nordpazifik treiben beispielsweise – auf einer Fläche vier Mal so groß wie Deutschland – um die 80.000 Tonnen Plastikmüll. Tendenz steigend. Zurückgelassene Fischernetze, Nylonschnüre und andere Plastikteile sind dabei besonders tückisch, denn sie sind Todesfallen für Meerestiere und Seevögel.

Mikroplastik: 2.000.000.000.000 Teilchen im Wasser

Weniger als fünf Millimeter sind sie groß, die kleinen Plastikteilchen im Meer – auch Mikroplastik genannt. Die Teilchen belasten inzwischen selbst die abgeschiedensten Regionen der Welt. So gelangen sie nachweislich in die Nahrungskette und dann über die Tiere auch auf unseren Teller sowie in unseren Körper.

Probleme sind nicht immer direkt erkennbar

Durch schwere Katastrophen wie die Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon 2010, bei der über 300 Millionen Liter Öl in die Tiefsee strömten, jahrtausendalte Korallenriffe zerstört wurden und zehntausende Seevögel starben, werden Verschmutzungsprobleme besonders präsent.

Die Mehrzahl der Probleme ist allerdings nicht so offensichtlich: Die Folgen des Klimawandels sowie anderer, durch Menschen ausgelöster Probleme auf das Wasser, werden erst in den nächsten Jahrzehnten richtig deutlich – und das gravierend. Vor allem die Erderwärmung hat schwerwiegende Folgen. Es entwickeln sich sauerstoffarme Todeszonen. Denn tieferliegende Wasserschichten erhalten keinen Sauerstoff und das erwärmte Oberflächenwasser legt sich wie ein Deckel auf den Ozean. In der Folge verkleinert sich der Lebensraum vieler Tiere immens. Die Ökosysteme in der Tiefe können sich – wenn überhaupt – nur sehr langsam erholen.

Und es wird nicht besser…

Kalvelage stellt in seinem Artikel neben den genannten, viele weitere Probleme dar, die das Ausmaß der Wasserverschmutzung und des Klimawandels verdeutlichen. Die Lektüre lohnt sich! Es ist wichtiger denn je, auf den Planeten, die Umwelt und das Wasser aufzupassen. Denn nur so können wir ein langes und gesundes Leben führen.

Wasserexperten setzen sich für Wasserqualität ein

Auch BLUE SAFETY liegt Wasser besonders am Herzen. So riefen Chris Mönninghoff und Jan Papenbrock, Gründer und Geschäftsführer von BLUE SAFETY, die gemeinnützige WATER.FOUNDATION ins Leben, um sich aktiv mit ihrer Technologieexpertise an Projekten für sauberes Wasser zu beteiligen. Übrigens: Für jede installierte SAFEWATER Anlage spenden die Wasserexperten an die Stiftung.

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Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

 

Quelle: Zeit online (2019): Wie geht es dem Wasser?

Quelle Foto: Dustan Woodhouse, Unsplash

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