Pseudomonas aeruginosa stiftet Unruhe in Köln

In Köln sei ein „Killer-Keim“ ausgebrochen, das berichten deutschlandweit die Medien. Pseudomonas aeruginosa hieße der Übeltäter. 28 Patienten sollen sich mit diesem infiziert haben, einer starb. Bestätigt sind diese Vermutungen noch nicht. Dennoch sollten sich Praxen und Kliniken über Pseudomonas aeruginosa und deren Gefahr für die Gesundheit informieren.

„Killer-Keim“ – unter diesem Namen berichtete die Medienwelt vor kurzem über Pseudomonas aeruginosa. Der Grund: Das Bakterium steht unter Verdacht innerhalb von zweieinhalb Wochen 28 Patienten infiziert und einen sogar getötet zu haben. Die Infektionen traten nach einer Computer-Tomographen gesteuerten Injektion im Bereich der Wirbelsäule auf. Die genaue Ursache, warum oder wodurch sich die Patienten im Kölner Medizinischen Versorgungszentrum infiziert haben, ist jedoch noch unbekannt. 

Sollte sich die Vermutung der Infektion durch Pseudomonas aeruginosa aber bestätigen, wäre es „meines Wissens einer der schwerwiegendsten Vorfälle mit diesem Erreger in einer ambulanten Einrichtung in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa“, sagt Infektiologe Peter Walger, Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene gegenüber der Presse

Wichtige Fakten über Pseudomonas aeruginosa

Bei Pseudomonas aeruginosa handelt es sich um einen sogenannten Boden- oder Wasserkeim, auch Nasskeim, der vor allem in feuchten Gebieten vorkommt, so unter anderem in Oberflächengewässern, im Trinkwasser, im Badezimmer oder in medizinischen Geräten. Meist setzt sich der Keim in Form eines Biofilmes – einer Schleimschicht aus Mikroorganismen – ab. 

Der Keim kommt häufig in der Umwelt und im Haushalt vor. Im Regelfall stellt er für die meisten Menschen keine besonders große Gefahr dar, das Abwehrsystem kommt gut mit ihm zurecht. Dennoch kann es beispielsweise in Krankenhäusern zu schwerwiegenden Folgen kommen. Etwa ein Zehntel aller Infektionen mit Krankenhauskeimen werden Pseudomonas aeruginosa zugeschrieben. 

Die Prioritätenliste der World Health Organization (WHO) stuft den Keim neben zwei weiteren Erregern als „kritisch“ ganz weit oben ein. Insbesondere bei Personen mit geschwächtem Immunsystem kann er schwere, oft tödliche Infektionen, zum Beispiel der Blutbahn oder Lungenentzündungen, auslösen. Zudem weisen Pseudomonas aeruginosa gegen mehrere Antibiotika Resistenzen auf, die eine erfolgreiche Behandlung erschweren. 

Nur umfassendes Hygienemanagement reduziert Infektionsgefahr

Um der Infektionsgefahr in medizinischen Einrichtungen vorzubeugen, ist ein lückenloses Hygienemanagement unverzichtbar, hier sind auch Zahnarztpraxen und Kliniken keine Ausnahme. Denn die Wasser führenden Systeme von Zahnarztpraxen und Kliniken bieten aquatischen Biofilmen aufgrund von Temperaturverhältnissen, Stagnation und Materialauswahl einen idealen Nährboden. Umso wichtiger ist es, eine einwandfreie Wasserhygiene sicherzustellen. Desinfektionsmittel auf Basis von Wasserstoffperoxid (H2O2) sind jedoch nicht wirksam genug, um vorhandene Biofilme dauerhaft zu entfernen. Also was tun, um die Gesundheit zu schützen?

BLUE SAFETY liefert mit SAFEWATER die Lösung

Mit dem SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept haben die Wasserexperten aus Münster eine ganzheitliche Lösung für Wasser führenden Systeme entwickelt, um diese schonend und langfristig von Biofilmen und somit von Wasserhygieneproblemen zu befreien. Insbesondere die intensive, engmaschige Begleitung und der umfassende Service sind elementare Bestandteile des Rundum-sorglos-Pakets. Denn nur so lässt sich in der Praxis langfristig hygienisch einwandfreies Wasser garantieren.

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Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Quellen:

DW (2019)

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