Infektionsschutz: (Wasser-)Hygiene als Präventionsmaßnahme

Die weltweite Zahl an Patienten, die sich mit dem Coronavirus oder einem multiresistenten Keim infizieren, wächst zusehends. Doch was hilft, um sich sowohl vor einer viralen als auch bakteriellen Infektion zu schützen? Sorgfältige Hygiene-Maßnahmen. In Bereich des Wassers kommen hierzu die Wasserexperten von BLUE SAFETY ins Spiel.

Der sich immer stärker ausbreitende Coronavirus ist aktuell in aller Munde. So berichtet das Bundesministerium für Gesundheit, dass bis zum 11. Februar 2020 weltweit bereits 42.966 Infizierte mit dem Lungenvirus gemeldet wurden – davon 1.018 Todesopfer. Derzeit arbeitet die Forschung – koordiniert von der „Coalition for Epidemic Preparedness Innovation“ (CEPI) – bereits akut an einem Impfstoff zur Bekämpfung des Virus. Jedoch wird aktuell von über einem Jahr Arbeit ausgegangen bis dieser bereitsteht.

In Zeiten der besorgniserregenden gesundheitlichen Entwicklung raten das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Robert Koch-Institut (RKI) zu Präventionsmaßnahmen, die auch generell zur Vermeidung von Grippe gelten: Husten- und Nies-Etikette, Abstandhalten zu Erkrankten, die Nutzung eines gut abschließenden Mundschutzes sowie diverse Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise sorgfältige Handhygiene.

Hygiene fängt schon beim Wasser an

Zur Prävention ist eine geschlossene Hygienekette elementar – vor allem im medizinischen Bereich. „Dazu zählt neben der Desinfektion der Hände, von Oberflächen oder Arbeitsinstrumenten aus mikrobiologischer Sicht auch die Hygiene des Wassers, beispielsweise im (zahn-)medizinischen Bereich. Denn oft kommt es zu einer Kontamination des Behandlungswassers durch mikrobielle Biofilme, die in den Wasser führenden Systemen wachsen. Eine Infektion der Patienten, des Praxisteams oder des behandelnden Arztes – beispielsweise durch Aerosole – ist hier nicht unwahrscheinlich. Umso wichtiger ist es, Hygiene umfassend zu betrachten und auch das Wasser hygienisch einwandfrei zu halten“, rät Sebastian Fischer, Leiter Wissenschaft von BLUE SAFETY.

Eine gute und effektive Wasserhygiene gilt darüber hinaus auch als eine Präventionsmaßnahme bei bakteriellen Infektionen, zum Beispiel mit einem gefürchteten Superkeim. Damit sind Keime gemeint, die gegen Xenobiotika, wie Antibiotika oder einige Desinfektionsmittel, eine Immunität oder Toleranz entwickelt haben – und bei denen am Ende medikamentöse Behandlungen immer häufiger wirkungslos bleiben. Denn selbst gegen Reserveantibiotika konnten Experten bereits erste Resistenzen feststellen.

Nach Schätzungen der EU-Kommission sterben allein in Europa jährlich rund 33.000 Menschen an einer Infektion mit diesen multiresistenten Keimen. Gleichzeitig suchen inzwischen nur noch acht große Pharmakonzerne Möglichkeiten, resistente Problemkeime zu bekämpfen – aus mangelnder Profitabilität des Forschungsgebietes.  Umso wichtiger,  auch hier vorzubeugen.

Wasserhygiene mit dem SAFEWATER

Die Wasserexperten von BLUE SAFETY haben mit ihrem SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept eine wirksame Möglichkeit entwickelt, um Wasserhygiene im zahnmedizinischen Bereich sicherzustellen. In einer kostenfreien Sprechstunde Wasserhygiene verraten sie Ihnen alles rund um das elementare Hygienethema. Vereinbaren Sie einfach online oder telefonisch unter 00800 88 55 22 88 einen persönlichen Beratungstermin.

Übrigens: Erfahren Sie hier auch mehr über Antibiotikaresistenzen im Allgemeinen sowie über einen resistenten Superkeime im Speziellen.

 

Quellen:

Bundesministerium für Gesundheit (2020): Aktuelle Information zum Coronavirus.

Deutschlandfunk (2020): Wie gefährlich ist der neuartige Coronavirus?

Robert Koch-Insitut (2020): Empfehlungen des RKI für die Hygiene­maßnahmen und Infektions­kontrolle bei Patienten mit Pneumonien verursacht durch ein neuartiges Coronavirus (nCoV) aus Wuhan, China.

Spiegel (2019): 35.000 US-Bürger sterben jährlich durch “Superkeime”.

Welt (2020): Das Versagen der Pharmariesen im Kampf gegen die Super-Erreger.

zm online (2020): Coronavirus – WHO ruft Notstand aus.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

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