Hitzewelle überstehen: Tipps für Ihren Praxisalltag

Die Temperaturen in Deutschland sind auf dem Höchststand: Sie kratzen vielerorts inzwischen an der 40 Grad-Marke. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat daher ein paar hilfreiche Tipps herausgegeben, die auch Ihnen in Ihrem Praxisalltag ein wenig Abkühlung verschaffen.

Eine Hitzewelle rollt über Deutschland. Mit Temperaturen bis über 40-Grad werden ganz neue Temperaturrekorde aufgestellt. Wer da mit einem kalten Getränk am Pool liegt oder anderswo seinen Urlaub genießt hat Glück. Doch der Großteil muss im Büro sitzen oder in der Praxis arbeiten – da gilt es sich anderweitig abzukühlen.

Denn die extremen Temperaturen stellen hohe Anforderungen an den Kreislauf, egal in welchem Alter. Zwar hat der Körper ein automatisches Kühlsystem – die Blutgefäße der Haut erweitern sich und können mehr Wärme nach außen abgeben, das gleichzeitige Schwitzen kühlt zusätzlich durch die Verdunstungskälte. Dennoch ist etwas Unterstützung gefragt.

Tipps für angenehmes Arbeiten trotz Hitze

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat ein paar kühlende Tipps zusammengestellt, um auch bei der Arbeit, zum Beispiel in der Zahnarztpraxis, die heißen Tage unbeschadet zu überstehen.

  1. Viel trinken und leicht essen: Flüssigkeitsaufnahme ist immer wichtig. Normalerweise sollten mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich genommen werden, bei Hitze darf es gerne mindestens doppelt so viel sein. Denn durch das starke Schwitzen gehen Flüssigkeit und Mineralstoffe verloren. Ob Wasser, Saftschorlen, Tee oder isotonische Getränke – sie helfen, den Salzverlust auszugleichen. Dabei sollten sie am besten magenfreundlich lauwarm genossen werden. Beim Essen sollte auf Leichtigkeit geachtet werden: Salat, Suppe, Gemüse und Obst eignen sich besonders. Zum Beispiel Südfrüchte wie Melonen oder Ananas haben einen besonders hohen Wasser- und Mineralienanteil, sodass sie sich als perfekten Sommer-Snack eignen.
  1. Keine schlagartige Abkühlung: Klimatisierte Räume sind zwar angenehm, jedoch belastet der abrupte Wechsel zwischen Warm und Kalt beim Betreten den Kreislauf. Empfohlen wird, dass die inneren Temperaturen nicht mehr als sechs Grad unter den äußeren liegen sollten.
  1. Richtig lüften: Fenster tagsüber geschlossen und die Räume abgedunkelt halten. Lüften ist vor allem am frühen Morgen oder am späten Abend ratsam.
  1. Machen Sie Siesta: Schweißtreibende Tätigkeiten bei großer Hitze lieber vermeiden. Vor allem körperliche Anstrengungen gilt es zu reduzieren. Für die Arbeit in der Praxis bedeutet das zum Beispiel, umfangreiche oder besonders schwierige Behandlungen besser auf die etwas kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verschieben – das schützt sowohl Sie als auch Ihre Patienten.
  1. Einfache Abkühlung für zwischendurch: Immer mal wieder für 30 Sekunden kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen. Das erfrischt und hilft dem Herz-Kreislaufsystem gegen zu viel Körperhitze zu kämpfen.
  1. Sobald sich die Möglichkeit bietet: Ab ins Wasser! Ein Platz am Wasser ist oft ein besonders angenehmer Aufenthaltsort. Wie wäre es also mit einem Ausflug ins Freibad oder an den Strand?

Wasserexperten im Einsatz: Trotz Hitze immer cool

Die Wasserexperten aus Münster behalten auch bei heißen Temperaturen einen kühlen Kopf. So kümmern sie sich darum, dass trotz Hitze alle Wasser führenden Systeme Ihrer Praxis von Biofilmen frei, rechtssicher und hygienisch bleiben. Sie möchten mehr über das Thema Wasserhygiene erfahren? Dann vereinbaren Sie doch einfach unter 00800 88 55 22 88 oder online eine kostenfreie Sprechstunde Wasserhygiene.

 

Quellen:

Wetter.de

zm online

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