Geballte Expertise: BLUE SAFETY zu Gast im WebTalk von Partner für Wasser e.V.

Das Thema Hygiene könnte in Anbetracht der Coronakrise gar nicht aktueller sein. Besonders betroffen: der Gesundheitsbereich, zu dem auch Zahnarztpraxen zählen. Denn die Wasserstillstände während des Lockdowns förderten das Wachstum von Legionellen und Pseudomonaden. In einem WebTalk mit dem Partner für Wasser e.V. klärte BLUE SAFETY über die Haftungsrisiken von Zahnärzten und Gesundheitseinrichtungen auf.

Das Thema Hygiene im Gesundheitsbereich und in medizinischen Einrichtungen ist wichtiger denn je. Die Corona-Pandemie und der damit einhergehende Lockdown sorgten dort für verheerende Stillstände der Trinkwasserinstallationen. Das Problem: Wasser muss fließen, andernfalls bilden sich Biofilme und damit Wasserkeime wie Legionellen und Pseudomonas aeruginosa.

Um rechtlichen Konsequenzen vorzubeugen und Betreibern bestmöglich zur Seite zu stehen, informierten BLUE SAFETY und Partner für Wasser e.V. am 08.09.2020 im Live-WebTalk umfassend über die rechtlichen Ausmaße von Trinkwasserhygiene. Mit großem Zuspruch: Gut 30 Teilnehmer aus Zahnmedizin, Gesundheitseinrichtungen, Handwerk und Behörden nahmen teil.

Folgen mikrobieller Kontaminationen: rechtlich wie finanziell schädlich

Unabhängig von der Herkunft der Keime sind die Konsequenzen einer Kontamination mitunter fatal. „Infiziert sich ein Patient oder Mitarbeiter beispielsweise mit Legionellen, haftet je nach Situation der Betreiber der Trinkwasseranlage. Das kann sich auf den Mieter, Vermieter oder Eigentümer der Räumlichkeiten und somit der (zahn-)medizinischen Einrichtung beziehen“, erklärt Hannes Heidorn, Syndikusrechtsanwalt von BLUE SAFETY. „Zudem besteht das Risiko einer strafrechtlichen Verfolgung wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. Tötung nach §§229, 222 StGB.“

Sowohl der Geschädigte als auch ggf. der Erbe kann dann Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld geltend machen. Darüber hinaus droht Zahnärzten seitens der Behörde die vorübergehende Stilllegung der Behandlungseinheiten, bis das Trinkwasserproblem gelöst ist. Damit sind massive Umsatzeinbußen vorprogrammiert. Allein die aussagekräftige Laboranalyse dauert bis zu zehn Tage.

Strikte Hygiene und schriftliche Nachweise beugen Haftung vor

Was bleibt als Betreiber also zu tun, um frühzeitig vorzubeugen? Nur die penible Einhaltung von Hygienevorschriften und deren transparente Dokumentation führen zu Rechtssicherheit. Regelmäßige akkreditierte Wasserprobenahmen und -analysen helfen dabei, die hygienisch einwandfreie Wasserqualität zu belegen oder im Zweifel eine Kontamination frühzeitig zu entdecken. Die Untersuchung auf Legionellen und andere Keime ist übrigens laut den Vorgaben der Trinkwasserverordnung Pflicht des Betreibers.

Ein wertvoller Tipp bei einem Legionellenbefall: Für die Beweissicherung immer den Typ der Legionellen bestimmen lassen. Sollten Sie dann in Haftung genommen werden, kann dadurch unter Umständen ein Schadensersatzanspruch ausgeschlossen werden.

Rechtssichere Wasserhygiene für Ihre Praxis – mit SAFEWATER

Das Thema Trinkwasserhygiene ist rechtlich wie mikrobiologisch und technisch äußerst komplex. Betreiber von Zahnarztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen holen sich daher bestenfalls einen ausgewiesenen Spezialisten an die Seite. Ein solcher Experte ist seit zehn Jahren BLUE SAFETY aus Münster.

Entscheiden Sie sich jetzt für BLUE SAFETY und das SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept und holen Sie sich zuverlässig und dauerhaft hygienisch einwandfreies in Ihre Praxis.  Profitieren Sie von Arbeits- und Rechtssicherheit sowie dem dazugehörigen Full Service-Paket: Beratung, Installation, Wartung und Probenahme übernehmen die Wasserexperten. Jetzt Beratungstermin unter 00800 88 55 22 88, per WhatsApp unter 0171 991 00 18 oder online vereinbaren.

 

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

 

 

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