Diese vier Keime befinden sich besonders häufig in Wasser

Regelmäßig werden bei Routineuntersuchungen Bakterien im Trinkwasser festgestellt.

Diese vier Keime befinden sich besonders häufig in Wasser

Auch wenn in Deutschland strenge Vorschriften für Wasser gelten und dieses in der Regel als sicheres Lebensmittel gewertet wird, kann auch Wasser niemals vollkommen keimfrei sein. Das liegt unter anderem daran, dass in wasserführenden Rohren häufig Biofilm entsteht, welcher Keimen verschiedener Art wunderbare Lebensbedingungen bietet. Gesundheitsschädigend sind diese vor allem für Babys, kleine Kinder und chronisch kranke Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem.

Legionellen sind die bekanntesten Wasserkeime

Eine spezielle Form der Lungenentzündung, die sogenannten Legionellose oder auch Legionärskrankheit, wird durch diese Art von Keimen ausgelöst. Theoretisch können Legionellen im Wasser ohne Bedenken getrunken werden – doch gelangen sie über Wassernebel in die Atemwege, sind Infektionen häufig die Folge. Am besten können sich Legionellen in Wasserleitungssystemen – beispielsweise in Dentaleinheiten von Zahnärzten – vermehren, da sie warmes Wasser bevorzugen.

Pseudomonaden befinden sich in stehendem Wasser

Tatsächlich schätzt diese Art von Keimen vor allem kühle Gegenden. Dazu gehören in etwa ältere Rohrleitungssysteme und Rohre, in denen das Wasser weniger stark strömt. Genau wie Legionellen sind Pseudomonaden nicht zu unterschätzen, da sie Infektionen der Lunge und Harnwege hervorrufen können.

Escherichia coli verursachen Magenprobleme

Escherichia coli kommen in der Regel im Darm von Tieren und Menschen vor. Gerade in ländlichen Gegenden ist es jedoch möglich, dass das Grundwasser mit Fäkalien und den sogenannten Kolibakterien verunreinigt ist. Wer größere Mengen dieser Keime über das Trinkwasser aufnimmt, kann Bauchkrämpfe erhalten oder sich erbrechen müssen.

Enterokokken besiedeln den menschlichen Darm

Sie können in Wasser besonders lange überleben. Enterokokken verursachen in erster Linie Infektionen der Harnwege, können aber auch zu Bauchfell-, Herzinnenhaut- und Gallenblasenentzündung führen. Grundsätzlich gilt, dass Keime dieser Art nicht ausschließlich im Wasser vorkommen, sondern manchmal auch auf Lebensmitteln wie Käse oder Wurst gelangen.

Quellen: Kitchen.de | Static.Pexels.com 

 

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