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Wem vertrauen Sie bei Ihrer Wasserhygiene?

Medizinische Einrichtungen sind Hochrisikobereiche für Infektionen

Verstehen. Reflektieren. Richtig handeln.

Bestandsaufnahmen

Mikrobiologische Probleme in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken

Bewusstmachen. Verstehen. Richtig handeln.

Die Ursachen und die daraus resultierenden Probleme einer biofilmbedingten Wasserkontamination in zahnmedizinischen Einrichtungen sind vielfältig. Von den baulichen Voraussetzungen einer Wasserinstallation, über Designmängel an Behandlungseinheiten, dem falschen Wasserhygiene-Konzept und den daraus resultierenden Schäden, Reparatur- und Folgekosten, fehlerhafte Wasserproben und deren rechtliche Konsequenzen. Die möglichen gesundheitlichen Folgen sind enorm. Zur Erinnerung, es darf nur Wasser in Trinkwasserqualität in medizinischen Einrichtungen verwendet werden.

Problem Immobilie

In der Trinkwasserinstallation einer Immobilie stecken unzählige Möglichkeiten für eine gesundheitsschädliche Wasserverunreinigung. Die mikrobielle Kontamination der wasserführenden Systeme von Zahnarztpraxen, Kliniken und letztendlich den einzelnen Dentaleinheiten ist übrigens seit den 1960er Jahren bekannt. Die Trinkwasserinstallation in einer Zahnarztpraxis wirklich bestimmungsgemäß, regel- und technikkonform zu betreiben, ist nahezu unmöglich. Größtes Hindernis sind bauliche Mängel, die bereits während der Praxisplanung oder der Installation des Wasserleitungssystems implementiert wurden. Totstränge, hydraulische Defizite, Leitungsführung oder defekte Armaturen sind dabei die gängigen Aspekte.

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Biofilme und Pathogene in Trinkwasserinstallationen in deutschen Zahnarztpraxen

Problem Dentaleinheit

Vor allem die zahnärztliche Behandlungseinheit ist aufgrund des Designs, der Konstruktion und verbauten Materialien wie auch ihrer typischen Betriebsweise äußerst anfällig für die Entstehung und das Wachstum von aquatischen Biofilmen. Mikrobiell kontaminiertes Wasser führt zu Schäden und damit zu hohen Austausch-, Ausfall- und Reparaturkosten bei Ihrer Dentaleinheit. Biofilme in Leitungssystemen gefährden deren Haltbarkeit. Und da Wasser ein besonders flexibles Medium ist, bieten gängige Sicherungseinrichtungen, wie etwa freie Fallstrecken in Dentaleinheiten gem. DIN EN 1717 kaum Sicherheit. Oft als letztes Mittel eingesetzte Intensiventkeimungen führen ebenfalls zu enormen Kosten, manchmal zu mehreren Tausend Euro jährlich und sind keine Lösung des Problems.

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Biofilme und Pathogene im Medizinprodukt dentale Behandlungseinheit in deutschen Zahnarztpraxen

Wasserstoffperoxid (H₂O₂) – Das falsche Wasserhygiene-Konzept

Seit Jahrzehnten gilt ein Verfahren als Allheilmittel in der Wasserhygiene, Wasserstoffperoxid. Zu Unrecht. Selbst die integrierten Desinfektionssysteme neuster Bauart bieten nur vermeintlich Sicherheit. Warum Wasserstoffperoxid (H₂O₂) an Biofilmen und Bakterien scheitert, wird oft verschwiegen.

Um zu überleben, benötigen Mikroorganismen Abwehrmechanismen, die ihnen erlauben, einer Oxidation entweder auszuweichen oder diese zu reparieren. Manche Bakterien produzieren zu diesem Zweck das Enzym Katalase, was Schädigungen durch Wasserstoffperoxid (H₂O₂) verhindert. Katalase neutralisiert die bakterizide Wirkung von H₂O₂, seine Konzentration in Bakterien wird in Verbindung mit deren Pathogenität gebracht. Schon im Jahr 1979 wurde dann von Chester mittels eines Katalase-Tests eine Reihe von Mikroorganismen identifiziert, die in der Lage sind, Wasserstoffperoxid zu neutralisieren, darunter P. aeruginosa.

Mehr als 50 Jahre nach dieser Erkenntnis, dass Wasserstoffperoxid durch Katalase neutralisiert wird, wurde durch BLUE SAFETY eine Untersuchung am Moyne Institut für Mikrobiologie der Universität Dublin durchgeführt. Er demonstriert, wie einfach und schnell Bakterien in der Lage sind, H₂O₂ vollkommen zu zersetzen und damit unwirksam zu machen. Die Gefahr der Bildung von Antibiotikaresistenzen steigt.

Trugschluss Intensiventkeimungen

Hat sich erst eine Matrix aus Schleim und Mikroorganismen erfolgreich in den Dentaleinheiten festgesetzt und in dem besonders leicht zu besiedelnden Biotop aus freien Fallstrecken (DIN EN 1717) und Kunststoffschläuchen etabliert, dauert es nicht lange, bis Biofilmfetzen, Partikel oder gar Verklumpungen sich lösen, um Folgeschäden zu verursachen. Im akuten Problemfall rücken die Praxismitarbeiter dem Schleim häufig mit einer angeblich einfach durchzuführenden, aber teuren Intensiventkeimung zu Leibe. Das Verfahren hält allerdings keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand und bleibt ohne nachhaltigen Erfolg. Eine Untersuchung in der Zahnmedizin Greifswald zeigte, dass bereits innerhalb von 24 h nach der Geräteinternen Intensiventkeimung über 400 Bakterien/ml festgestellt wurden. Soll der Hygienestatus stabil bleiben, scheidet diese Verfahren prinzipiell aus.

Folgen und Kosten von Wasserstoffperoxid

Wasserstoffperoxid verursacht durch seine korrosive Eigenheiten Schäden an den Dentaleinheiten und Instrumenten. Die Folgen sind z.B. verstopfte Hand- und Winkelstücke, häufiges Austauschen von Magnetventilen und -dichtungen, teure Reparaturen und Ausfallzeiten. Die gängigen Intensiventkeimungen wirken nicht oder maximal zwei Tage und bringen so kein wirkliches Ergebnis oder nachhaltige Behebung des Problems.

Probleme mit der Wasserprobe

Zahnarztpraxen und Kliniken müssen mindestens einmal im Jahr eine Wasserprobe nehmen lassen, um die vorgeschriebenen Hygienevorschriften u.a. die DIN EN ISO 19458  zu erfüllen. Bei der jährlichen Beprobung der Dentaleinheiten kommen aber oft gravierende Fehler vor: Ein Großteil der Probennehmer sind nicht akkreditiert, viele Labore ebenfalls nicht und die Proben sind durch Rückstände der Desinfektionsmittel im Wasser verunreinigt. Die Konsequenz, die meisten Dentaleinheiten in Deutschland werden nicht rechtssicher betrieben. Schlimm wird es dann besonders, wenn die Wasserproben positive Verkeimung festgestellt haben. Die Intensiventkeimungen haben kein Ergebnis gebracht. Sie wollen endlich und nachhaltig eine funktionierende, RKI-konforme und (rechts)sichere Wasserhygiene in Ihrer Praxis. Sie wollen Patienten-, Eigen- und Mitarbeiterschutz.

Infektiologische und allergologische Aspekte von Biofilmen

Die infektiologischen und allergologischen Aspekte von sich lösenden Biofilmen aus Dentaleinheiten werden weitestgehend ignoriert. BLUE SAFETY kann über die Erfahrung mit mehreren hundert betreuten Praxen empirisch nachweisen, wie sehr kontaminierte Aerosole und Fluide das Wohlbefinden und damit letztendlich die Gesundheit von Patienten, Personal und Behandlern beeinträchtigen kann. Studenten einer deutschen Universitätszahnklinik, die an mit Legionellen kontaminierten Ausbildungsplätzen arbeiteten, zeigten im Laufe der Ausbildung deutlich allergische Hautreaktionen im Gesicht zeigten. Gestützt wird dies durch internationale Publikationen, die von allergischem Asthma bei jungen Zahnmedizinern in der Ausbildung berichten und die Kolonisation der Nasenschleimhäute mit aquatischen Mikroorganismen von Behandlern nachweist.

Der Patient als Teil des Problems

Die retrograde Kontamination der Dentaleinheit

Nicht nur der patientenseitige Reflux über Instrumente in die Dentaleinheit ist Ursache für die Kontamination wasserführender Systeme. Auch Aerosole aus Absauganlagen können offene Wassersysteme (freie Fallstrecken) infizieren und Mikroorganismen, speziell Pilze, hierin nahezu ungehindert aufwachsen. Patientenaerosole, die durch rotierende Instrumente erzeugt eine Nebelwolke aus Mikroorganismen und Wasser bilden, können die freien Fallstrecken in Dentaleinheiten mit oralen Mikroorganismen besiedeln und so potentiell zu einer Kreuzkontamination führen. Aerosole aus Dentaleinheiten können auch die Trinkwasserentnahmestellen (Wasserhähne) in Behandlungszimmern infizieren und so die Trinkwasserqualität beeinträchtigen. Es reicht also nicht, nur die medizinischen Oberflächen nach Eingriffen zu desinfizieren. Wirksame Wasserhygiene ist das Schlüsselelement in jeder Hygiene-Kette.

Unterlagen + Termin

Ihr Arbeitsalltag ist äußerst komplex. Als Zahnmediziner sind Sie TechnikerIn und PraktikerIn, WissenschaftlerIn und UnternehmerIn, müssen also vielfältige Aufgaben bewältigen und diverse Kompetenzen vereinen. Dazu delegieren Sie Ihr Praxisteam und arbeiten mit einem umfangreichen Netzwerk aus Depot-/Dentaltechnikern, Herstellern und Lieferanten, externen Abrechnungsspezialisten, Steuerberatern und Rechtsanwälten etc.  Sie können eigentlich keine zusätzlichen Aufgaben gebrauchen. Sie benötigen Arbeitserleichterungen und wirksame Lösungen bei der Prävention oder Beseitigung von Problemen mit der Wasserhygiene.

Wir sind gerne Ihr Wasserexperte und SAFEWATER Hygiene Partner!

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