BLUE SAFETY blickt zurück: Die Entdeckung des ersten Coronavirus

Dr. June Almeida – schon einmal von ihr gehört? Sie ist Pionierin im Bereich der Virusbildgebung und identifizierte 1964 das erste Coronavirus. Erst jetzt, viele Jahre nach ihrer Entdeckung und inzwischen auch nach ihrem Tod, rückt ihre Arbeit durch die gegenwärtige Pandemie wieder in den Mittelpunkt. BLUE SAFETY fasst zusammen.

Die Corona-Pandemie hält nach wie vor die ganze Welt in Atem. Seit Anfang des Jahres bestimmt die neue Krankheit Covid-19 unseren Alltag. Zwar handelt es sich dabei um eine neuartige Erkrankung, die aber durch ein Coronavirus verursacht wird, das bereits erstmals 1964 identifiziert wurde. Wussten Sie, dass die Veröffentlichung dieser Entdeckung damals zunächst in Forschungskreisen abgelehnt wurden?

BBC Scotland News hat dazu einen spannenden Artikel veröffentlich, dessen Inhalte die Wasserexperten für Sie aufbereitet haben.

Dr. June Almeida – die Coronavirus-Entdeckerin

Die Frau, die auf das erste Coronavirus stieß, hieß Dr. June Almeida und war die Tochter eines schottischen Busfahrers. Sie wurde 1930 in June Hart geboren und wuchs in Glasgow auf. Die Schule verließ sie zwar mit eher geringer Ausbildung, bekam aber einen guten Arbeitsplatz als Labortechnikerin für Histopathologie im großen Lehrkrankenhaus Glasgow Royal Infirmary.

Nach einem weiteren Umzug nach London, um ihre beruflichen Fähigkeiten weiter auszubauen, und ihrer Heirat 1954 verschlug es das Ehepaar mit Tochter einige Jahre später nach Toronto (Kanada). Nach Aussage des medizinischen Schriftstellers George Winter gegenüber dem BBC Radio Scotland, entwickelte Dr. Almeida hier am Ontario Institut für Krebsforschung ihre herausragenden Fähigkeiten mit dem Elektronenmikroskop. So wurde sie zur Pionierin einer Methode mit der Viren unter Verwendung von Antikörpern besser sichtbar gemacht werden können.

Ihre Talente wurden laut Winter auch in Großbritannien anerkannt, weswegen sie 1964 nach London zurückkehrte und dort in der St. Thomas‘ Hospital Medical School arbeitete. Übrigens: Dieses Krankenhaus behandelte erst kürzlich den britischen Premierminister Boris Johnson, als er an Covid-19 litt.

B814 – eine Probe mit besonderer Bedeutung

Wieder zurück in London, begann sie mit dem Virologen Dr. David Tyrrell zusammenzuarbeiten, der an der Common Cold Unit im englischen Salisbury forschte. Laut Winter untersuchte Dr. Tyrrell Nasenwaschungen von Freiwilligen. Die Probe, die später für die große Entdeckung sorgen sollte und zunächst als B814 bekannt wurde, stammte aus seiner Forschungsarbeit im Rahmen einer Nasenwaschung eines Internatsschülers in Surrey 1960.

Zur näheren Untersuchung am Elektronenmikroskop erhielt Dr. Almeida die Proben und beschrieb sie in ihrer Forschung als Influenzabakterien – jedoch mit Unterschieden. Damit identifizierte sie das erste Coronavirus!

Von Forschungskreisen zunächst abgelehnt

Laut Winter habe Dr. Almeida bereits vorher solche Partikel entdeckt, während sie die Hepatitis der Maus und die infektionäre Bronchitis von Hühnern untersuchte. Ihr Beitrag, den sie über diese Erkenntnisse an ein von Experten begutachtetes Journal sendete, wurde jedoch abgewiesen. Die Begründung der Jury: Die Bilder seien nur schlechte Aufnahmen von Influenzaviruspartikeln. Die neue Entdeckung des Stammes B814 fand später jedoch größeren Anklang und wurde 1965 im Britisch Medical Journal veröffentlicht.

Den Namen Coronavirus erhielt der Fund übrigens wahrscheinlich aufgrund der scheinbaren Krone bzw. des Heiligenscheins, der durch die Aufnahme des Elektronenmikroskops sichtbar wird.  Der Name stamme laut Winter ebenfalls von Dr. Almeida und Dr. Tyrrell sowie dem Verantwortlichen des St. Thomas‘ Hospital Professor Tony Waterson.

Ein Virus mit „Krone”: SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2, Isolat SARS-CoV-2/Italy-INMI1). Elektronenmikroskopie, Negativkontrastierung (PTA). Maßstab: 100 nm. (Quelle: Robert Koch-Institut)

Pionierarbeit, die erst spät auf Anerkennung stößt

Dr. Almeida arbeitete später an der Postgraduate Medical School in London und promovierte. Sie beendete ihre Karriere am Wellcome Institute und wurde Yogalehrerin. Ende der 1980er Jahre kehrte sie jedoch als Beraterin in die Virologie zurück und half dabei, neuartige Aufnahmen des HIV-Virus zu erstellen. 2007 starb sie im Alter von 77 Jahren.

Jetzt, 13 Jahre nach ihrem Tod wird sie endlich als Pionierin anerkannt, deren Arbeit das Verständnis für das derzeit weltweit verbreitete Virus beschleunigte.

Hygiene zum Schutz vor Infektionen

Aktuell sind nunmehr weltweit 2.510.177 mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 172.241 Erkrankungen nahmen ein tödliches Ende (Stand: 23. April 2020). Um sich zu schützen, sind vor allem gründliche Hygienemaßnahmen geboten: Vor allem Handhygiene – dazu zählt sowohl das Waschen als auch Desinfizieren – sind wichtig.

Gerade durch Corona-bedingte Stillstände, lauert aber vor allem im zahnmedizinischen Bereich noch ein weiterer Infektionsherd: Wasserkeime im Inneren der Wasser führenden Systeme. Durch günstige Temperaturverhältnisse und Stagnationszeit bilden sich hier Keime wie Legionellen oder Pseudomonaden, die ebenfalls eine gesundheitsschädliche Bedrohung darstellen. Die Wasserexperten von BLUE SAFETY haben genau hierfür eine Lösung entwickelt: das SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept.

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Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Quellen:

Brocklehurst, S. (2020): The woman who discovered the first coronavirus.

World Health Organization (2020): Coronavirus (COVID-19).

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