Auswirkungen von Hitzewellen und trockenen Wintern: Das Wasser wird knapp

Die Portale von Tagesschau, ZDF, Süddeutsche und Co. sind sich in ihrer Berichterstattung in den vergangenen Wochen einig. Zwei Hitzesommer in Folge und mangelnde Niederschläge in den Wintermonaten sorgen weltweit für Wasserknappheit. Eine aktuelle Studie des World Ressource Institutes (WRI) benennt die Länder, in denen der sogenannte Day Zero immer näher rückt.

Day Zero – der Tag, an dem kein Trinkwasser mehr aus dem Hahn kommt. Laut der aktuellen Studie des WRI und des Wasser-Risiko-Atlasses kommen dem weltweit 17 Staaten immer näher. Das heißt sie leiden unter „extrem hohem Wasserstress“. Darunter befinden sich überwiegend Länder im Nahen und Mittleren Osten. Sie verbrauchen jährlich mehr als 80 Prozent des verfügbaren Oberflächen- und Grundwassers.

Darüber hinaus stehen sieben europäische Staaten, wie Spanien, Italien und Belgien, auf der Liste des höchsten Wasserstresses. Und auch wenn Deutschland bislang nicht darunter ist, so fallen bereits einzelne Regionen, wie Hessen oder Brandenburg, in die Kategorie. Der Grund: Zwei Sommer mit Hitzerekorden in Folge und niederschlagsarme Winter setzen dem Grundwasser zu.

Nicht nur international, auch national wird Wasserverfügbarkeit zum Thema

Gleich zwei Beispiele aus den vergangenen Wochen zeigen, auch innerhalb Deutschlands ist Wasser eine Ressource und zwar eine endliche. Zum einen, vermeldete die App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Ende Juni die Warnung „besorgniserregende Trinkwasservorräte“. Zum anderen kam während der Hitzewelle in Lohne, Niedersachsen, abends kaum noch Wasser aus dem Hahn.

Sichtbar wird die Knappheit in diesen Tagen insbesondere durch Waldbrände, vertrocknete Felder, geschwächte Bäume und leere Flussbetten. Und die Konflikte um Trinkwasser werden künftig weiter zunehmen, meint Experte Karsten Rinke vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Es werde Zeit über ein besseres Wassermanagement nachzudenken.

Weltweiter Bedarf an Trinkwasser verdoppelt

Durch das Bevölkerungswachstum und die Ausbreitung städtischer Lebensformen hat sich der weltweite Bedarf an Trinkwasser seit 1960 verdoppelt. Ein Viertel der Weltbevölkerung leidet an unmittelbar bevorstehendem Wassermangel. Die leidtragenden Konkurrenten um das wertvolle Gut? Landwirtschaft, Industrie und Haushalte.

„Wasserstress ist die größte Krise, von der niemand spricht. Die Folgen sind in Form von Ernährungsunsicherheit, Konflikten und Migration sowie finanzieller Instabilität zu sehen“, kommentierte Andrew Steer, CEO der WRI, in den Medien.

Noch gebe es keinen akuten Wassermangel in Deutschland und daher keinen Grund zur Panik. Aber es sei an der Zeit Konzepte umzusetzen, damit auch weiterhin der Wasserhahn aufzudrehen und gutes Wasser zu entnehmen sei, meint auch Jörg Rechenberg vom Umweltbundesamt gegenüber Die Deutsche Welle (DW).

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Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

 

Quellen:

ZDF (2019): Niveau der “Stunde Null”. Wasser in 17 Ländern extrem knapp. 

Süddeutsche (2019): In Europa wird das Wasser knapp.

DW (2019): Warum Deutschland über Wasser streitet.

Tagesschau (2019): Der Kampf ums Wasser beginnt. 

Wetter.de (2019): “Day Zero”: Ist auch Deutschland vom Wassermangel bedroht?

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